Das Tor zur Hölle in Turkmenistan: Darvaza Gaskrater (2026)
Der Gaskrater Darvaza, der von den Einheimischen auch als “Tor zur Hölle” bezeichnet wird, ist wirklich bemerkenswert.
Obwohl es wie etwas aussieht, das du nur in Filmen siehst oder das Ergebnis von unerklärlichen außerirdischen Handlungen ist, ist das Loch überraschenderweise kein natürliches Phänomen.
Auf einen Blick: Das Tor zur Hölle in Turkmenistan
- Was: Der Darvaza Gaskrater, ein seit den 1970ern brennendes Erdgasfeld in der Karakum Wüste
- Wo: Mitten in der Karakum Wüste, Turkmenistan, nur per Geländewagen erreichbar
- Größe: Etwa 60 Meter Durchmesser und 6,5 Meter Tiefe
- Highlight: Nachts besonders spektakulär, wenn die Flammen den Wüstenhimmel erleuchten
- Tipp: Übernachte am Kraterrand und erlebe den Sonnenuntergang über der brennenden Wüste
Zeitraffer vom Tor zur Hölle
Es handelt sich um ein Missgeschick bei einem Bohrprojekt in den 1970er Jahren, das von einem Team sowjetischer Geologen durchgeführt wurde, als die Republik noch Teil der Sowjetunion war.
Obwohl es sich um ein ungewolltes Ereignis handelte, arbeiteten die Geologen über einem riesigen Krater mit Erdgas.
Glücklicherweise wurde bei dem Unglück offenbar niemand verletzt, aber der Krater hat jetzt einen Durchmesser von etwa 60 Metern und eine Tiefe von 6,5 Metern.
Ursprünglich waren die Wissenschaftler besorgt über die Gase, die bei dem Einsturz freigesetzt wurden. Sie waren besorgt, dass es giftig sein könnte und dachten, dass es am besten wäre, es anzuzünden und die Gase wegzubrennen.
Ursprünglich dachte man, dass es nur ein paar Tage, höchstens ein paar Wochen brennen würde, aber es brennt auch Jahrzehnte später noch hell und ein Ende ist nicht in Sicht, da es sich um eine der größten Gasreserven der Welt handelt.
Der Krater liegt mitten in der Wüste, etwa 4 Autostunden von der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat entfernt, und ist wirklich so abgelegen, wie es nur sein kann.
Es gibt keine Restaurants, Touristenläden oder Unterkünfte, aber viele Touristen haben sich nach Einbruch der Dunkelheit in die Wüste gewagt und neben dem Krater gezeltet, um die Aussicht bei Nacht zu genießen.
Da es “abseits der ausgetretenen Pfade” liegt, ist es ratsam, mit einem Geländewagen zum Tor zur Hölle zu fahren.
Ein großer Teil der Wüste ist asphaltiert, aber der letzte Teil der Reise besteht aus natürlichem Wüstengelände, und du willst auf keinen Fall im Sand stecken bleiben.
Da sie sich mitten in der Karakum-Wüste befindet, gibt es keine Orientierungspunkte, um sie zu finden.
Obwohl es nicht viel zu sehen gibt, können sich Reisende daran erfreuen, Herden wilder Kamele entlang der Straßen beim Wiederkäuen zu beobachten, während sie die natürliche Schönheit der Wüste bewundern.
Der Darvaza-Gaskrater ist im Wesentlichen ein großes Loch im Boden, und es gibt nicht viel anderes in der Umgebung; es kann schwierig sein, ihn zu finden, besonders mitten am Tag.
Es gibt keinen eindeutigen Weg, dem du folgen kannst, also ist es am besten, wenn du dir im Voraus einen Plan machst, bevor du losziehst.
Die eigentliche Show findet nachts statt.
Nachts ist es ein wunderschöner [und extrem heißer] Anblick. Die Beleuchtungen des Kraters sind in den Abendstunden weithin zu sehen.
In der Nähe des Kraters kann man häufig wilde Wüstentiere sehen, eine davon ist die Kamelspinne, die für Menschen zwar nicht giftig ist, aber dennoch einen Schock auslösen kann, wenn man sie unerwartet sieht.
Wer das Glück hat, sie besuchen zu können, muss äußerst vorsichtig sein, denn es gibt keine Sicherheitsgeländer, die verhindern, dass man ihr zu nahe kommt.
Es liegt also an den einzelnen Gästen, Vorsicht walten zu lassen.
Mehr über das Tor zur Hölle erfahren
War dieser Beitrag hilfreich? Wenn ja, kannst du ihn anpinnen, um später darauf zurückzugreifen!
Häufig gestellte Fragen zum Tor zur Hölle in Turkmenistan
Wie kommt man zum Tor zur Hölle in Turkmenistan?
Der Darvaza Gaskrater liegt mitten in der Karakum Wüste und ist nur mit einem Geländewagen erreichbar. Die meisten Besucher organisieren eine Tour ab Aschgabat oder fahren selbst über die asphaltierte Straße, bevor der letzte Abschnitt über Wüstensand führt.
Brennt das Tor zur Hölle wirklich seit den 1970ern?
Ja, der Krater brennt seit einem Bohrunfall in den 1970er Jahren ununterbrochen. Sowjetische Geologen zündeten das austretende Erdgas an, in der Hoffnung, es würde nach ein paar Wochen erlöschen. Seitdem brennt es durchgehend.
Kann man am Tor zur Hölle übernachten?
Ja, viele Besucher campen direkt am Kraterrand. Es gibt keine Unterkünfte vor Ort, du musst also Zelt, Wasser und Verpflegung mitbringen. Die Übernachtung ist besonders lohnenswert, da der Krater nachts am spektakulärsten aussieht.
Brauche ich ein Visum für Turkmenistan?
Ja, für Turkmenistan brauchst du ein Visum, das im Voraus beantragt werden muss. Viele Reisende nutzen ein Transitvisum für 5 Tage oder buchen eine organisierte Tour mit Visumunterstützung über einen lokalen Reiseveranstalter.
