11 Sehenswürdigkeiten an der Grenze zwischen Utah und Arizona (2026)
Utah und Arizona begeistern mit atemberaubenden Landschaften. Hier sind unsere 11 Lieblingssehenswürdigkeiten an der Grenze zwischen Utah und Arizona.
Geschrieben von Ashley Jansen von Jetset Jansen
Beide Staaten sind voll von Wanderwegen, Canyons und versteckten Schätzen. Du könntest hier unendlich viel Zeit verbringen und würdest immer noch etwas Neues entdecken.
Weil es so viel in der Natur zu sehen gibt, eignet sich das Ganze hervorragend für einen Roadtrip. Und entlang der Grenze zwischen Utah und Arizona gibt es einige tolle Orte zu sehen.
Utah hat allein fünf Nationalparks und in Arizona befindet sich der Grand Canyon. Aber die Nationalparks sind nicht alles, was es dort zu sehen gibt.
Beide Staaten sind voller atemberaubender Landschaften. Hier sind einige großartige Sehenswürdigkeiten entlang der Grenze, damit du das Beste aus beiden Staaten erlebst!
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Auf einen Blick: Utah und Arizona
- Die Region an der Grenze zwischen Utah und Arizona bietet 11 spektakuläre Sehenswürdigkeiten, von Nationalparks bis zu versteckten Slot Canyons.
- Beste Reisezeit: Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) für angenehme Temperaturen beim Wandern.
- Top-Highlight: Der Antelope Canyon und Horseshoe Bend bei Page, Arizona, lassen sich perfekt an einem Tag kombinieren.
- Plane mindestens 7 bis 10 Tage ein, um die wichtigsten Orte auf einem Roadtrip zu erleben.
1. Yant Flat
In der südwestlichen Ecke Utahs, in der Nähe von St. George, gibt es eine tolle Wanderung zur Yant Flat. Es ist eine relativ kurze und einfache Wanderung, die dich zu einem wirklich einzigartigen Gebiet führt.
Wenn du dort ankommst, musst du unbedingt weitergehen, weil sich die Landschaft ständig verändert. Die Felsformationen sind gemustert und erinnern an den Rücken eines Drachens.
Wegen der orange-weiß verwirbelten Farben haben sie auch den Spitznamen “Candy Cliffs” erhalten.
Auf dem Weg zum Trailhead gibt es Plätze zum Zelten, aber der Weg kann etwas holprig sein. Die kurze Fahrt von 8 Meilen zum Startpunkt dauerte etwa 35 Minuten!
2. Quail Creek/Sand Hollow State Parks
Nur ein kleines Stück hinter St. George, Utah, findest du zwei State Parks. Beide sind sich relativ ähnlich, da es sich um Stauseen handelt, umgeben von einer felsigen Landschaft.
Beide Parks sind großartige Orte, um zu schwimmen oder einen Nachmittag lang herumzupaddeln. In Quail Creek gibt es die typischen Wassersportmöglichkeiten, während in Sand Hollow sogar einige Off-Road-Strecken zu finden sind.
Die Felsen in Sand Hollow sind etwas röter und bilden einen interessanten Kontrast zum Wasser.
3. Zion National Park
Utahs meistbesuchtes Gebiet ist der Zion National Park. Hier gibt es fantastische Landschaften, die aussehen, als wären sie direkt aus Jurassic Park entsprungen.
Die Menschenmassen sind zwar da, aber es gibt so viele verschiedene Wanderungen, dass du in der Regel auch ruhige Gegenden finden kannst – vor allem, wenn du weit genug wanderst.
Es gibt Busse, die du nehmen kannst, um einige der bekannteren Orte zu erreichen. Aber insgesamt gibt es so viel zu sehen, dass es für jeden etwas zu entdecken gibt.
Angel’s Landing ist nichts für Leute mit Höhenangst, aber ein tolles Abenteuer für alle, die keine haben.
Die Narrows sind eine tolle Wanderung im Virgin River. Steile Canyonwände umgeben dich, und es ist ein lustiges und einzigartiges Erlebnis.
4. Bryce Canyon
Allein das Hineinfahren in den Park ist ein Erlebnis, wenn du die atemberaubende Aussicht auf eine Landschaft genießt, die sich deutlich von den üblichen Sehenswürdigkeiten in Utah unterscheidet.
Es gibt einige tolle Wanderungen durch die Hoodoos, die dich ganz nah an sie heranführen. Die orangen und weißen Farben des Felsens sind bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang besonders schön.
Der Bryce Canyon liegt auch etwas höher, so dass die Temperaturen etwas kälter werden können, wenn die Sonne untergeht. Wenn du dort draußen zeltest, solltest du dich auf die kühleren Temperaturen in der Nacht einstellen!
5. Monument Valley
Auch wenn du noch nie dort warst, kennst du Monument Valley wahrscheinlich schon. Die ikonischen Buttes, die aus dem flachen Wüstenboden ragen, sind in unzähligen Filmen zu sehen.
Die Landschaft rund um Monument Valley ist etwas eintönig, aber sobald du dort ankommst, ist es den Weg absolut wert.
Es ist ein einfacher Ort, um anzuhalten und Fotos zu machen, denn es gibt nicht viel Verkehr. In der Nähe gibt es ein paar Zeltplätze, von denen aus du die Gegend weiter erkunden kannst.
6. Lake Powell
Der Lake Powell liegt direkt an der Grenze zwischen Utah und Arizona und ist ein wunderschöner See zum Erkunden. Es gibt viele Nebenflüsse mit Schluchtwänden und scharfen Kurven.
Wenn du Lust auf lange, anstrengende Wanderungen hast, kannst du einige abgelegene Orte wie den Reflection Canyon erreichen. Ansonsten kannst du ein Boot mieten, durch die kleineren Canyons paddeln oder am Ufer zelten.
Pass nur gut auf die Canyonwände auf – viele Bootsfahrer landen in engen Canyons und prallen beim Wenden gegen die Wand!
7. Horseshoe Bend
Eines der bekanntesten Wahrzeichen dieser Gegend ist auch eines der am leichtesten zugänglichen. Horseshoe Bend liegt direkt außerhalb von Page, Arizona, und erfordert nur eine kurze Wanderung von einem Parkplatz aus.
Obwohl es dort nicht wahnsinnig viel zu tun gibt, ist es trotzdem ein Muss. Die Aussicht von oben ist absolut atemberaubend.
Inzwischen gibt es dort eine Gebühr für den Besuch und einen richtigen Parkplatz, aber früher war es komplett kostenlos und ohne jede Infrastruktur.
8. Antelope Canyon
Ein weiteres Wahrzeichen in dieser Gegend ist der Antelope Canyon, eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Nähe von Page.
Er ist bekannt für seine steilen, wirbelnden Canyonwände. Es gibt eigentlich zwei verschiedene Teile des Canyons: einen oberen und einen unteren Teil.
Beide Abschnitte sehen zwar ähnlich aus, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede. Einer davon ist, dass in der oberen Schlucht die “Lichtstrahlen” durchscheinen und in der unteren Schlucht an verschiedenen Stellen Leitern zum Klettern stehen.
Der obere Canyon ist ein Hin-und-Rückweg, während der untere Canyon eine Einbahnstrecke ist. Wie du dir vorstellen kannst, kann es auf dem Hin-und-Rückweg zu Staus kommen, aber beide Abschnitte haben tolle, geschwungene Wände.
Außerdem kannst du die Canyons nicht auf eigene Faust erkunden. Die Navajo Parks and Recreation schützen sie und nur genehmigte Touren sind im Antelope Canyon erlaubt.
Wenn du den Antelope Canyon besuchen möchtest, buche unbedingt im Voraus! Die Touren sind sehr beliebt und schnell ausgebucht.
9. The Wave
The Wave liegt in der Vermilion Cliffs Wilderness und ist einer der fotografisch beeindruckendsten Orte in der Region. Die geschwungenen Sandsteinformationen sehen aus wie erstarrte Wellen.
Der Zugang ist streng limitiert und wird über ein Lotteriesystem vergeben. Pro Tag dürfen nur wenige Besucher hinein, also plane rechtzeitig und melde dich für die Lotterie an.
10. Buckskin Gulch
Buckskin Gulch gilt als eine der längsten Slot Canyons der Welt und liegt im Grenzgebiet zwischen Utah und Arizona.
Die Schlucht ist fast 15 Meilen lang und kann komplett mit einer Übernachtung durchwandert oder als Tageswanderung erlebt werden, bei der du am selben Punkt startest und endest.
Die Wanderung ist zwar ziemlich einfach (trotz der Länge), aber du musst vielleicht über Felsen klettern oder durch Wasserstellen waten, um weiterzukommen!
11. Grand Canyon
In Arizona befindet sich auch der Grand Canyon, einer der meistbesuchten Nationalparks der USA. Der Canyon ist durchschnittlich 10 Meilen breit und 277 Meilen lang.
Hier kannst du die verschiedenen Gesteinsschichten und den Colorado River sehen, der mitten durch das Gestein fließt.
Es gibt verschiedene Gebiete, die du besuchen kannst, zum Beispiel den North Rim und den South Rim. Jeder Bereich bietet einen anderen Blickwinkel. Du kannst die Aussichtspunkte besuchen und kurze Spaziergänge machen oder lange Wanderungen in den Canyon unternehmen.
Wenn du dich entschließt, in den Canyon hinabzusteigen, erwartet dich dort ein wunderschöner blauer Wasserfall zwischen den roten Felsen: die Havasu Falls. Es ist eine 10-Meilen-Wanderung dorthin, aber die Mühe lohnt sich absolut!
Die Grenze zwischen Utah und Arizona ist ein großartiger Ort mit wunderschönen Naturlandschaften. Wenn du einen Roadtrip durch die Gegend machst, kannst du so viel oder so wenig Zeit mit der Erkundung der verschiedenen Gebiete verbringen, wie du möchtest.
Selbst wenn du nur ein paar dieser Orte auf deiner Reise ansteuerst, wirst du unvergessliche Eindrücke sammeln.
Häufig gestellte Fragen zu Utah und Arizona
Was sind die besten Sehenswürdigkeiten an der Grenze zwischen Utah und Arizona?
Zu den besten Sehenswürdigkeiten gehören der Grand Canyon, der Zion National Park, Horseshoe Bend, der Antelope Canyon, Monument Valley, der Bryce Canyon und der Lake Powell. All diese Orte erreichst du bequem auf einem Roadtrip.
Wann ist die beste Reisezeit für Utah und Arizona?
Die beste Reisezeit ist im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November). Dann sind die Temperaturen angenehm zum Wandern und die Nationalparks weniger überlaufen als im Sommer.
Wie viele Tage braucht man für einen Roadtrip durch Utah und Arizona?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens 7 bis 10 Tage einplanen. Wenn du auch abgelegenere Orte wie The Wave oder Buckskin Gulch besuchen möchtest, empfehlen sich 2 Wochen.
Braucht man eine Genehmigung für den Antelope Canyon und The Wave?
Ja, den Antelope Canyon kannst du nur mit einer genehmigten Tour besuchen. Buche unbedingt im Voraus. Für The Wave brauchst du eine Genehmigung, die über ein Lotteriesystem vergeben wird, da pro Tag nur wenige Besucher zugelassen sind.