Vanlife: Die versteckten Kosten

Von Tim Kroeger August 10, 2019 Lifestyle, Vanlife

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Immer mehr Menschen tauschen ihre Wohnung und ihr geregeltes Leben gegen das Abenteuer “Vanlife” ein.

Frei sein wie ein Vogel, die Welt entdecken und sein Haus immer dabei haben.

Auch ich habe nach acht Jahren Reisen gefallen an der Idee gefunden, einen festen Rückzugsort zu haben, ein paar Quadratmeter, auf denen ich mich häuslich einrichten kann, ohne dabei auf das Reisen zu verzichten.

Bis es soweit ist und ich endlich mit meinem eigenen Van die Straßen unsicher machen kann, werde ich regelmäßig Gastartikel von Menschen veröffentlichen, die genau so schon lange unterwegs sind und ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten.

Ergänzen werde ich diese Artikel mit selbst recherchierten Themen, die mich in der Vorbereitungsphase beschäftigen.

Los geht’s mit dem Thema: Versteckte Kosten.

Die versteckten Kosten beim Reisen im Campervan

Versteckte-Kosten-Vanlife

Der große Vorteil am Reisen im Campervan ist, dass du dir die Kosten für Hotels und Restaurants sparen kannst.

Du hast deine eigene Wohnung immer dabei und kannst dir deine eigenen Mahlzeiten vorbereiten.

Jedoch gibt es auch beim Reisen im Van mehr oder weniger offensichtliche Kosten. Um dich vor bösen Überraschungen zu verschonen habe ich hier die größten Kostenpunkte aufgelistet.

1. Die Anschaffung des Campervans

Der größte und offensichtlichste Kostenpunkt ist in den meisten Fällen die Anschaffung des Vans. Die Preisspanne ist dabei enorm groß, abhängig davon wie viel Luxus du haben möchtest und wie groß dein Budget ist.

Du solltest dir im Vorfeld genau überlegen, was du brauchst und lieber etwas mehr investieren, bevor du dich am Ende ärgerst und mehr bezahlst, um Dinge nachträglich noch einzubauen.

Du musst natürlich keinen fertig ausgebauten Campervan kaufen, sondern kannst auch einen normalen Kastenwagen ganz nach deinen Vorstellungen ausbauen.

2. Eventuell Kosten für Ausbau oder Modifikationen

Solltest du dich dafür entscheiden deinen Van selber auszubauen, kannst du Kosten sparen, wenn du möglichst viel selber machst. Handwerkliches Geschick vorausgesetzt!

Ein gewisses Budget für Material und Geräte, wie Kühlschrank und Solaranlage, brauchst du natürlich trotzdem.

3. Innenausstattung

Auch die Kosten für die Innenausstattung, wie zum Beispiel Bettdecke, Kopfkissen, Geschirr, Besteck, Tassen, Gasflasche und Reinigungsmittel, solltest du nicht unterschätzen.

Die meisten Teile sind, je nach Anforderung, günstig zu bekommen. Jedoch summieren sich auch kleinere Anschaffungen ganz schnell.

4. Spritkosten

Je mehr du fährst, desto höher sind logischerweise auch deine Spritkosten. Zudem sind die Kosten pro Liter Sprit je nach Land sehr unterschiedlich.

5. KFZ-Versicherung

Wie auch für ein normales Auto brauchst du natürlich auch für deinen Campervan eine KFZ-Versicherung. Zusätzlich macht es wohl in den meisten Fällen auch Sinn den “Inhalt” des Vans gegen Diebstahl zu versichern.

6. Reparatur- und Wartungskosten

Eine Reparatur fällt meistens dann an, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Besonders bei älteren Fahrzeugen muss man jederzeit damit rechnen, dass etwas kaputt geht.

Die Kosten können je nach Schaden und Land schnell in die Höhe schießen. Lege deshalb am besten etwas Geld beiseite für unvorhersehbare Reparaturen. Von Vorteil ist, wenn du kleinere Dinge selber reparieren kannst!

7. Eventuell Kosten für Campingplatz

Nicht in allen Ländern ist Wildcampen erlaubt und vielleicht möchtest du hin und wieder eine richtige Dusche benutzen und ein paar Tage auf einem Platz mit Frischwasser- und Stromversorgung stehen.

8. Abwasserkosten

Eine eigene Dusche und Toilette an Bord macht dich definitiv unabhängiger und ist ein Luxus, auf den auch ich nicht verzichten möchte.

Wie bei allen Dingen im Leben gibt es jedoch auch hier Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist, dass du dich um die Abwasserentsorgung kümmern musst.

Das Abwasser in einem Wohnmobil und Campervan wird dabei in zwei Kategorien unterteilt: Blackwater und Greywater. Blackwater ist dabei das Abwasser aus der Toilette und Greywater das schmutzige Brauchwasser, zum Beispiel aus der Dusche oder Spüle.

Das Abwasser kannst du an speziellen Dump-Stations auf vielen Campingplätzen oder an Tankstellen entsorgen.

Teilweise sind die Dump-Stations kostenlos, teilweise muss man jedoch auch eine kleine Gebühr entrichten. Es ist auf jeden Fall günstiger, als das Wasser einfach illegal zu entsorgen. Darauf gibt es aus Umweltschutzgründen hohe Strafen – Zurecht!

Gibt es sonst noch versteckte Kosten, die ich noch nicht erwähnt habe? Dann ab damit in die Kommentare unter dem Artikel!

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Vanlife Die versteckten Kosten1

2 comments

  1. Kristian Ha August 13, 2019 at 2:06 pm - Reply

    Hey Tim, sehr schöner und interessanter Beitrag!
    Als verstecke kosten fällt mir da auf anhieb die Innenausstattung ein, welche ich anfangs auch vergessen und bei der Anschaffung nicht mit einberechnet habe…
    Darunter fällt z.B. die Bettdecke, Kopfkissen, Geschirr, Besteck, Tassen, Gasflasche, Abspühlsachen.
    Im Prinzip führt man gewissermaßen einen zweiten Haushalt mit sich ;-)

    LG

    • Tim Kroeger August 13, 2019 at 2:18 pm - Reply

      Danke Kristian! Die Kosten habe ich tatsächlich auch vergessen.

      Ich denke, da kommt ganz schnell auch ein ordentliches Sümmchen zusammen. Habe es bereits meinem Artikel hinzugefügt :)

      LG

      Tim

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