Selbstfahrer Safari Botswana

Von Tim Kroeger Juni 21, 2019 Abenteuer, Afrika, Botswana

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Botswana ist eines der sichersten Länder in Afrika und obwohl das Straßensystem nicht so zuverlässig ist wie in Europa, Amerika oder Australien, ist es dennoch recht einfach möglich, eine Safari durch das Land auf eigene Faust zu organisieren.

Während für den Besuch der einzelnen Nationalparks zwingend ein Geländewagen mit Vierrad Antrieb erforderlich ist, besteht die Möglichkeit, das Chobe Game Reserve mit einem normalen Geländewagen zu befahren. Zwischen Kasane und Maun, zwei der besten Gegenden in Botswana, gibt es sogar eine asphaltierte Autobahn.

Wenn du die Reservate Okavango Delta und Moremi Game besuchen möchtest, ist es jedoch am besten, geführte Tagestouren zu buchen, da sehr gute off-road Erfahrungen erforderlich sind.

Der Chobe-Nationalpark in Botswana ist bekannt für seine Elefantenpopulation. Es wird geschätzt, dass sich über 120.000 von ihnen im Park befinden, sodass die Chancen hoch sind, sie zu entdecken.

Die beste Zeit, um den Park zu besuchen, ist zwischen April und Oktober, obwohl die Monate Juni bis August wahrscheinlich voller Touristen sind.

In Kasane kannst du problemlos ein Auto mieten, um durch den Chobe-Nationalpark zu fahren. Es ist jedoch ratsam ein Auto im Voraus zu reservieren.

Die Straßen rund um die Stadt und den Chobe-Nationalpark sind gut ausgeschildert. Die Nationalparkgebühr kann am Eingangstor bezahlt werden. Beachte jedoch, dass Selbstfahrer erst nach 9.00 Uhr in den Park dürfen.

Neben Elefanten, stehen die Chancen auch gut, Zebras, Giraffen und Büffel zu beobachten. Mit ein bisschen Glück kannst du alle “big fives” im Park sehen.

Für die Einheimischen ist es normal unterwegs anzuhalten und sich mit den anderen auszutauschen, welche Tiere sie wo gesehen haben. Die Menschen sind sehr freundlich und der Austausch erhöht eure Chancen mehr Tiere zu sehen.

Neben der Fahrt durch den Chobe-Nationalpark lohnt sich auf jeden Fall auch eine Schifffahrt auf dem Chobe-Fluss. Elefanten kann man oft am Ufer sehen oder beobachten, während sie ein Bad im Fluss nehmen.

Es gibt auch viele Flusspferde im Fluss. Auf der Sunset Cruise kann man sie oft am Ufer grasen sehen. Es ist großartig, sie in vollem Umfang zu sehen und nicht nur ihre Köpfe, die aus dem Wasser ragen.

Wenn du Chobe verlässst, fahre in Richtung Gweta und verbringe ein paar Nächte im Planet Baobab. Dieses freundliche Camp kann mit einem 2-WD-Auto erreicht werden.

Auf dem Weg nach Gweta ist es auch möglich, das Nata-Vogelschutzgebiet zu besuchen, das einer der besten Orte ist, wenn du gerne Vögel beobachtest. Nata hat über 165 Vogelarten und ist eine der wichtigsten Brutstätten für Flamingos

Von Gweta aus dauert es ungefähr zweieinhalb Stunden, bis du Maun erreichst, das Tor zum Okavango-Delta. Hier gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt und es ist einfach, Tagesausflüge ins Delta zu arrangieren.

Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt auf dem Fluss und eine Tagestour nach Mokoro. Es ist ein großartiger Ort, um Vögel und andere Tiere zu beobachten.

Das Gebiet besteht aus permanenten Sumpfgebieten und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe mit einer Fläche von ca. 22.000 Morgen.

Das Moremi-Wildreservat ist ebenfalls einen Besuch wert. Es wurde vor einigen Jahren zum besten afrikanischen Reservat gewählt. Um dorthin zu gelangen, benötigst du jedoch einen Geländewagen mit Vierrad Antrieb und angemessene Geländefahrkenntnisse.

Bei günstigen Wetterbedingungen kann der Park auch mit einem 2W Geländewagen erreicht werden. Es ist jedoch ratsam, Touren zu buchen, um das Reservat zu besichtigen.

Um dorthin zu gelangen, folge der befestigten Straße von Maun nach Shorobe. Ab hier geht es auf einer Schotterpiste weiter, bis du den Südeingang des Parks erreichst. Innerhalb des Parks gibt es eine gute Auswahl an Camps, und für jeden Komfort ist etwas dabei.

Selbstfahren in Botswana ist relativ sicher, es ist jedoch ratsam, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da die Reservate nicht geschlossen sind und die Tiere frei herumlaufen können.

Es ist auch wichtig, genügend Nahrung und Wasser mitzunehmen. Das Auto sollte entlang der Strecke an jeder verfügbaren Tankstelle nachgetankt werden. Es ist auch sinnvoll, ein Erste-Hilfe-Set und entweder ein Mobiltelefon oder ein Satellitentelefon mitzunehmen.

Geschrieben von Fiona von Passport and Piano, übersetzt von Tim

Dieser Beitrag ist auch verfügbar in: Englisch

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