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Medizintourismus: Ins Traumland reisen & etwas für die Gesundheit tun

Medizintourismus wächst. Behandlungen wie Augenlasern sind teuer. Warum also nicht ins Traumland reisen und dabei auch noch Geld bei der Behandlung sparen?

Die Globalisierung macht auch vor der Medizin nicht halt. Für medizinische Behandlungen durch die Welt reisen?

Dafür gibt es viele Gründe, die immer mehr Menschen dazu bringt weite Reisen in Kauf zu nehmen. Etwa um die Traum-Behandlung zu bekommen, die es zu Hause nicht gibt oder auch um Geld zu sparen.

Längst zieht es dabei nicht nur Menschen aus anderen Regionen der Welt in hochentwickelte Länder wie Deutschland.

Mittlerweile hat sich der Medizintourismus für viele Länder zu einem zukunftsweisenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.

Im Jahr 2020 betrug der weltweite Umsatz im Bereich des Medizintourismus mehr als 53 Milliarden US-Dollar. Bis zum Jahr 2025 könnte sich dieser Wert mehr als verdoppeln. 

Medizintourismus

Was ist Medizintourismus?

Unter dem Begriff Medizintourismus versteht man das Phänomen, das Patienten ins Ausland reisen mit dem Ziel dort eine ärztliche Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

Wie das im konkreten Fall aussieht, hängt sowohl von der Art der Behandlung als auch von den Motiven der Patienten ab.

Der Grund für die Reise ist aber vorrangig die medizinische Behandlung. Die Dauer der Reise kann dabei zwischen wenigen Tage oder mehreren Monaten variieren. Und auch die medizinischen Behandlungen können ganz unterschiedlicher Art sein. 

Patienten reisen für medizinisch dringend notwendige, kosmetische Behandlungen oder auch für präventive Behandlungen in andere Länder.

Daher ist der Medizintourismus von ähnlichen Erscheinungsformen abzugrenzen. So versteht man unter Medizintourismus die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlungen und Operationen.

Im Unterschied dazu fallen unter den Begriff des Gesundheitstourismus präventive oder auch rehabilitierende Maßnahmen wie zum Beispiel Kuraufenthalte.

Beim Wellnesstourismus wiederum liegt der Fokus der Reise noch mehr auf Erholung, Sport oder Genuss. 

Motive für Medizintourismus

Gründe für medizinische Services ins Ausland zu reisen gibt es viele.

Manche Patienten suchen für ihre jeweilige Erkrankung die beste verfügbare Behandlungsmethode. Dabei scheuen sie weder Kosten noch Zeit. Etwa 40% aller Medizintouristen machen diese Gruppe aus.

Andere sind auf der Suche nach qualitativ besseren Behandlungsoptionen als die im Heimatland angebotenen oder sie wollen keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen.

Und natürlich spielt auch Geld eine Rolle, insbesondere dann wenn die gewünschte Behandlung nicht von der Krankenkasse getragen wird. 

Zwar macht diese Gruppe der Touristen bisher noch einen eher kleinen Teil aus, jedoch wächst der Anteil derer die aus Kostengründen für eine medizinische Behandlung reisen.

Weit reisen muss man jedoch nicht immer. Auch Patienten die grenznah wohnen sind Teil des Medizintourismus wenn sie für die Behandlung ins Nachbarland reisen. Und auch Auswanderer nutzen gerne die medizinischen Angebote in der Heimat.

Welche Fachbereiche sind beim Medizintourismus besonders gefragt? 

Sieht man sich den Medizintourismus an der aus Deutschland heraus im Ausland stattfindet, dann fallen vor allem unsere östlichen Nachbarn auf.

Dort hat sich in den letzten Jahren ein stetig wachsender Markt für Zahn- und Zahnersatzbehandlungen entwickelt.

Wer sich für eine zahnmedizinische Behandlung, beispielsweise in Ungarn entscheidet, hat oft die Kostenersparnis gegenüber den heimischen Preisen im Blick.

Dort werden häufig komplette Angebote, inklusive Hotelübernachtungen und Wellnesseinrichtungen angeboten. 

Beliebt sind außerdem medizinische Behandlungen aus den Fachbereichen der Orthopädie, Kardiologie, Chirurgie und der Inneren Medizin. Herz-Bypass-Operationen, Hüft- oder Kniegelenkoperationen oder auch LASIK-OPs sind dabei gefragt.

Und natürlich sind auch plastische bzw. kosmetische Behandlungen im Ausland gefragt, wie zum Beispiel Burstvergrößerungen, Fettabsaugungen oder Haartransplantationen. 

Medizintourismus nach Ländern

Das beliebteste Land der Welt für Medizintourismus ist die USA. Ein Grund dafür ist, dass dort oftmals Operationen und Behandlungen möglich sind, die im eigenen Land nicht vorgenommen werden können.

Aber auch abseits der USA, werben immer mehr Länder weltweit um Patienten, die ihre gewünschte oder benötigte medizinische Behandlung im eigenen Land aus unterschiedlichen Gründen nicht verwirklichen können.  

1. Medizintourismus Türkei 

2018 gehörte die Türkei zu den zehn Ländern mit dem größten Marktvolumen im Bereich des Medizintourismus weltweit. Das Volumen lag bei 600 Millionen US-Dollar.

Damit lag die Türkei hinter Südkorea und den USA auf Platz 3. Jahr für Jahr werden es mehr Patienten, die sich für eine Reise in das im Südosten Europas gelegene Urlaubsland entscheiden, um dort eine medizinische oder ästhetische Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Vor allem für plastische und kosmetische Behandlungen sind medizintouristische Reisen in die Türkei beliebt.

Zu den häufigsten Operationen gehören Nasenkorrekturen oder Faceliftings. Aber auch Haar- und Barthaartransplantationen, Augen-OPs oder Zahnbehandlungen sind gefragt. 

Türkische Praxen und Kliniken bieten hochwertige medizinische Behandlungen zu erschwinglicheren Konditionen an, als man es in Deutschland gewohnt ist.

Dabei müssen Patienten jedoch keine Abstriche machen, wenn es um die Qualität der Versorgung oder der Ausstattung der medizinischen Einrichtungen geht. 

Grade wenn es um medizinisch nicht notwendige Behandlungen wie beispielsweise Haartransplantationen geht, spielt die Kostenfrage eine Rolle.

Die Krankenkasse zahlt nicht dazu, aber die psychische Belastung durch das ästhetische Problem besteht.

Deshalb stellt die Möglichkeit eine günstigere, aber trotzdem hochwertige Behandlung im Ausland wahrzunehmen für viele Betroffene eine tolle Option da. 

2. Medizintourismus Spanien 

malaga view
Medizintourismus Malaga, Spanien

Auch Spanien ist ein Reiseziel für Touristen mit dem Wunsch Urlaub und Klinikaufenthalt zu kombinieren.

Das International Healthcare Research Center, eine Non-Profit-Organisation, erhebt einen Medical Tourism Index (MTI) um die Attraktivität eines Landes als medizinisches Reiseziel, zu erfassen und zu vergleichen. Dort lag Spanien im Jahr 2020 im Gesamtranking auf Platz 4. 

Als europäisches Land hat Spanien ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem und bietet konkurrenzfähige Preise für medizinische Behandlungen an.

Besonders in Madrid, Barcelona und Málaga befinden sich große Kliniken mit einem großen Angebot. Häufig gefragt sind Behandlungen im Bereich der plastischen und orthopädischen Chirurgie aber auch Zahnbehandlungen werden nachgefragt. 

Darüber hinaus ist Spanien ein beliebtes Urlaubsland für viele deutsche Touristen. Städte wie Málaga oder Barcelona sind ohnehin eine Reise wert, wenn man einen Urlaub am Meer verbringen möchte.

3. Medizintourismus Ungarn

Die Kosten für aufwendige Zahnerneuerungen und -verschönerungen steigen von Jahr zu Jahr. Dabei sparen Medizintouristen die ein zahnärztliche Behandlung in Ungarn wahrnehmen ebenso immer mehr.

Einer Umfrage zufolge konnten im Schnitt 7.242 Euro pro Person im Jahr 2018 gespart werden. 2010 betrug die Ersparnis „nur“ ca. 6.300 Euro.

Besonders wenn es um Zahnbehandlungen geht, ist unser östliches Nachbarland also für viele eine beliebte Anlaufstelle.

Medizintouristen haben dabei oft die Kostenersparnis gegenüber den heimischen Preisen im Blick.

Für ärztliche und zahnärztliche Behandlungen in Ungarn gibt es Anbieter die medizinische und zahnmedizinische Behandlungen in Kombination mit Hotelübernachtungen anbieten.

So lässt sich ein Urlaub mit kostensparenden und trotzdem hochwertigen Maßnahmen kombinieren. 

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Tim Kroeger0
Founder, International Tourism Management
Tim hat Internationales Tourismusmanagement an der Stenden University in den Niederlanden, Bali und Thailand studiert. Danach arbeitete er für einen Reiseveranstalter in Costa Rica und war verantwortlich für die Planung und Organisation maßgeschneiderter Reisen in Costa Rica.
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Tim Kroeger0
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Tim hat Internationales Tourismusmanagement an der Stenden University in den Niederlanden, Bali und Thailand studiert. Danach arbeitete er für einen Reiseveranstalter in Costa Rica und war verantwortlich für die Planung und Organisation maßgeschneiderter Reisen in Costa Rica.
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