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Der ikonische Inka-Pfad zum Machu Picchu

Für viele Südamerikareisende steht die Begehung des berühmten Inka-Pfads nach Machu Picchu ganz oben auf der Liste der Pflichtaufgaben.

Es hat schon etwas Magisches, wenn sich der Nebel am frühen Morgen auflöst und du die verlorene Stadt der Inkas zum ersten Mal siehst.

Bevor du diese magische Stätte besuchst, begibst du dich auf die Spuren einer uralten Zivilisation, indem du von der Hauptstadt Cusco durch das Heilige Tal und die Ruinen von Ollantaytambo nach Norden reist und schließlich die magische Stadt Machu Picchu erreichst.

Jedes Jahr kommen über 25.000 Menschen nach Peru, um die 43 Kilometer lange Strecke zu Fuß zurückzulegen, die von den Inkas gebaut wurde und zu der beeindruckenden Stätte Machu Picchu tief im Dschungel von Cusco führt.

Aufgrund der großen Beliebtheit des Treks ist die Anzahl der Personen, die den Treck täglich beginnen können, auf 500 Personen (Touristen und Träger) begrenzt.

Um den Trek zu beginnen, brauchst du eine Genehmigung, die du 360 Tage im Voraus erhalten kannst.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Genehmigung rechtzeitig zu beantragen.

Der Inka-Pfad

Die einzige Möglichkeit, den Inkapfad zu bewältigen, ist der Anschluss an eine Reisegruppe.

Alle Reisegruppen folgen mehr oder weniger der gleichen Reiseroute über 4 Tage und 3 Nächte. Die Wanderung beginnt im Dorf Pisqacucho und führt durch eine herrliche Traumlandschaft mit schneebedeckten Bergen, Flüssen und Tälern.

Der Treck führt durch verschiedene Höhenlagen, Klimazonen und Ökosysteme.

Der Inkapfad ist für die meisten Touristen eine intensive und herausfordernde Erfahrung und für viele eine der größten persönlichen Leistungen, die sie in ihrem Leben erleben werden.

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©Andrey Khrobostov via Canva.com

An Tag 1 des Trekkings kommst du an archäologischen Stätten wie Q’ente, Pulpituyoc, Kusichaca und Patallaca vorbei.

Entlang des Kusichaca-Flusses erreichst du schließlich die kleine Stadt Wayllabamba und die Inka-Aquädukte, wo du dein Lager für die erste Nacht aufschlägst.

Tag 2 ist oft der anspruchsvollste Tag für Trekker, da du auf 4.200 Meter ansteigst und den Warmiwañusqa-Pass überquerst. Danach geht es hinunter ins Tal des Pakaymau-Flusses, wo du für die zweite Nacht dein Lager aufschlägst.

Tag 3 ist der längste Tag, an dem wir Sehenswürdigkeiten wie den Runkuraqay, den zweiten Pass auf 3.800 Metern über dem Meeresspiegel, besuchen.

Dann geht es hinunter nach Yanacocha und hinauf nach Sayaqmarka, einer prähispanischen Stätte mit engen Straßen und Gebäuden.

Der Campingplatz für Tag 3 befindet sich normalerweise in der Nähe der Phuyupatamarca-Ruinen oder 3 km weiter beim Besucherzentrum Wiñay Wayna.

Am letzten Tag geht es früh los, sodass du nach dem Trekking durch den Dschungel früh in Machupicchu ankommst. Die Reisenden können sich dann Zeit nehmen, Machupicchu zu erkunden, bevor sie nach Cusco zurückkehren oder in der nahe gelegenen Stadt Aguas Calientes übernachten.

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©mailanmaik via Canva.com

Eine Reisegruppe auswählen

Obwohl die meisten Reisegruppen mehr oder weniger dem gleichen Reiseplan folgen, ist es sehr empfehlenswert, dass du dich vor der Entscheidung für eine Gruppe informierst und eine Gruppe wählst, die sich angemessen um die Träger kümmert.

Auch wenn einige Reiseveranstalter viel billiger erscheinen als andere, ist es wahrscheinlich, dass sie den Trägern, die sich hervorragend um die Trekker kümmern, keine angemessene Kleidung, Verpflegung oder Löhne zahlen.

Zweifelsohne wären viele Touristen nicht in der Lage, den berühmten Inka-Pfad ohne die Hilfe der Träger zu bewältigen. Die Träger tragen auf ihrem Rücken die gesamte Ausrüstung, die die Wanderer brauchen, um ein bequemes Lager aufzuschlagen.

Die Träger tragen persönlich Zelte, Tische, Stühle, Essen, Kochausrüstung und helfen den Wanderern bei Schwierigkeiten während des Trekkings.

Es ist wichtig, dass diese wunderbaren Menschen während des Trekkings genug zu essen bekommen und sich ausruhen können. Leider sparen viele Reiseveranstalter Geld, wenn sie sich nicht gut um die Träger kümmern – buche deine Reise also unbedingt bei einem seriösen Unternehmen.